SELBSTFÜRSORGE DURCH YOGA

Selbstfürsorglich zu sein bedeutet, achtsam und sorgsam mit seinen Bedürfnissen, Gefühlen und Kräften umzugehen. Mit dem Ziel, die eigenen Kräfte und die eigene Gesundheit von Körper, Geist und Seele aufrecht zu erhalten. 

 

Voraussetzungen dafür sind, dass ich mir selber wichtig bin und zu erkennen, dass nur ich alleine dafür verantwortlich bin für mich zu sorgen. Für sich selber gut und dann erst für andere zu sorgen. Sorgen wir gut für uns selbst können wir uns besser in die Gesellschaft einbringen. SELBSTFÜRSORGE IST EINE WIN WIN SITUATION FÜR ALLE. 

Dafür braucht es SELBSTACHTSAMKEIT. Wenn du dich selbst wahrnimmst kannst du erkennen was du brauchst und es dir dann auch geben! 

 

Die unterschiedlichen Ebenen auf denen wir für uns sorgen sollen: 

DER KÖRPER braucht Nahrung, Schlaf, Bewegung, Licht, Wasser, Pflege - alles im richtigen Maß. Obwohl wir es wissen, mißachten wir oft was wir brauchen, oder überfordern, oder schaden uns selbst. Es nützt aber nichts, wenn wir uns Vorhaltungen machen wenn wir Raubbau etc. mit unserem Körper treiben! Strategie: Nicht wertend und aufmerksam wahrnehmen und spüren, wie es dem Körper wirklich geht, wenn du ihm zu viel zugemutet oder vernachlässigt hast! WAS KANN ICH JETZT TUN, DAMIT ES DEM KÖRPER BESSER GEHT - WAS BRAUCHE ICH? FRAGE DICH: WAS BRAUCHT MEIN KÖRPER TÄGLICH, WÖCHENTLICH, 1X PRO MONAT. Finde heraus was dein Körper braucht und gib es ihm. 

DIE PSYCHE/SEELE: Tu dir selbst Gutes. BEREITE DIR SELBST FREUDE. Je nach Situation Selbstfürsorge anwenden. ES IST HILFREICH PSYCHOHYGIENE ZU ENTWICKELN. Praktiziere Rituale um dich psychisch zu reinigen. Siehe unter www.yoga13.at/emmpfehlungen: „Eine Übung für abends im Bett…..“ 

 

Der Mensch hat die Tendenz sich mit den „falschen“ Dingen zu „trösten“. Dinge die nicht nachhaltig sind, wie Alkohol, Essen,… 

Bei körperlicher Not wie zB. Erschöpfung braucht es Ruhe und Entspannung. 

Bei intellektueller Not wie zB. „Ich verstehe das einfach nicht“, braucht es eine Bedienungsanleitung, jemand der dir hilft. 

Bei spiritueller Not wie zB. „Das Leben ist sinnlos“, braucht es Meditation, ein Buch. 

Bei emotionaler Not wie zB. Trauer oder Wut braucht es: Das Gefühl akzeptieren… Es ist ok dass man es hat, es ist ja schon da… es da sein lassen und damit versöhnen. Eine Form des Ausdrucks für dieses Gefühl finden, wie weinen, schreien, toben. Sich selbst in den Arm nehmen. 

 

Bei der Selbstfürsorge geht es auch darum durch kleine Schritte dauerhaft für sich selber zu sorgen. 

Wenn du nicht fürsorglich genug mit dir selbst bist, frage dich: 

Warum habe ich keine Zeit dafür? 

Wie kann ich mir Raum schaffen für meine Selbstfürsorge? 

Was kann ich weg tun? Was tut mir nicht gut? 

Was kann ich weglassen um Raum zu schaffen für das was mir gut tut? 

 

Die Praxis zur Selbstfürsorge kann man nur entwickeln, wenn man sich auch Zeit dafür nimmt um nachzuschauen was man jetzt braucht. ÜBE DICH IN ACHTSAMKEIT. 

 

ACHTSAMKEIT UND FREUDE 

Achtsamkeit (Gegenwärtigkeit) ist eine wertfreie, offene akzeptierende Haltung gegenüber dem Hier und Jetzt. Dazu gehören Gedanken, Reize, Emotionen, körperliche Reaktionen und äußere Vorgänge. Durch Achtsamkeit kommt automatisch mehr Gegenwärtigkeit in dein Leben. 

 

„Froh zu sein bedarf es wenig und wer froh ist, ist ein König.“ 

Im Yoga sagen wir, dass Freude unsere wahre Natur ist. Wenn du Freude erfahren willst, dann musst du tief nach innen gehen. Wir empfinden dann Freude, wenn die Seele aufleuchtet und dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten: Sei im Hier und Jetzt. Wenn du etwas tust, tue es aus tiefstem Herzen. Wenn du dir zB. einen Wunsch erfüllt hast, spürst du Freude. Aber nicht wegen dem Objekt des Wunsches, sondern weil du dir in dem Moment, wo du dir einen Wunsch erfüllt hast, der Geist ruhig ist. Ist der Geist ruhig, dann leuchtet die Freude auf. Freude kann auch in einer Yogastunde passieren, wo du ganz im Hier und Jetzt bist. Wenn du ganz im Hier und Jetzt bist, leuchtet die Freude deiner Seele auf.