Asanas sind ein unverzichtbares Yogaelement. Sie sind keine Gymnastik. Man kopiert keine äußere Form. Asanas passieren von innen her und sind Hintergrund psychologischer und physiologischer Prozesse. "Yoga-asanas beeinflussen und durchdringen jede Zelle und jedes Gewebe, um sie zum Leben zu erwecken". Die vielen unterschiedlichen Körperhaltungen verbinden sich zu einem Übungssystem, das den Körper prinzipiell kräftigt, die Organfunktion optimiert und geistig wach hält. Die Stellungen und Stellungsabfolgen können verschiedenartig wirken: stimulierend, beruhigend, energiespendend, kräftigend, konzentrationsfördernd, innerlich besänftigend usw.

Die Asanas im Stehen (im Bild "Virabadhrasana - die Krieger-/Heldenstellung II") wirken prinzipiell belebend. Sie erfrischen Geist und Körper, denn sie lösen Spannungen und Schmerzen. Sie fördern die Verdauung, regulieren die Nierenfunktion und beheben Verstopfungen. Durchblutung und Atmung werden unterstützt. Rücken, Hüften, Knie, Hals und Schultern werden durch die Übungen gekräftigt und beweglich gemacht. Die Standpositionen vermitteln darüber hinaus die elementaren Bewegungsgrundsätze. Diese sind sowohl für die Stellungen als auch im Alltag wichtig, denn sie machen uns bewusst, wie wir richtig sitzen, stehen und gehen.

YOGA RELAX 2. 

"für einen frischen Körper und einen frischen Geist"

ERNÄHRUNGSMPFEHLUNGEN ...  

Sehr beliebt bei den  Yoginis und Yogis sind auch meine Ernährungs- und Verhaltensempfehlungen für die 4 Jahreszeiten.
Ein wesentlicher Aspekt gesunder Ernährung ist eine abwechslungsreiche, saisonale und biologische Zusammenstellung der Nahrungsmittel ohne komplizierte Vitamin- und Kalorientabellen. Es ist wichtig, dass wir solche Lebensmittel auswählen, die uns nähren, uns Lebenskraft spenden, so wie Freude bereiten, um die Gesundheit und das Wohlbefinden zu erhalten und stärken.
Hinweis über die energetischen Qualitäten der Nahrung nach traditioneller indischer Medizin (Ayurveda) und Yoga: 

  • TAMAS - das Dumpfe = z.B. Nahrung die schon länger steht, industriell verarbeitet wurde, Fast Food, industrieller Zucker und chemische Zusatzstoffe. Solche Lebensmittel machen müde, träge und lethargisch.
  • RAJAS - das Anregende = z.B. Fleisch, Eier, Kaffee, schwarzer Tee und sehr scharfe Gewürze. Zu viel davon erhitzt und macht hitzig, facht starke Gefühle wie Aggression und Ungeduld an.
  • SATTVA - das Ausgleichende, Harmonisierende = natürliche Vollwertkost mit viel frischem Obst und Gemüse, Nüsse, Getreide und Milchprodukte. Sattvige Nahrung schenkt Energie und ist die optimale Grundlage für Gesundheit, Vitalität und Wohlbefinden.

Die SOMMEREMPFEHLUNGEN nach TCM und Yoga

Die Jahreszeit Sommer entspricht dem Element Feuer. Die Natur schöpft in der warmen Jahreszeit aus dem Vollen. Feuer ist das aktivste, das am stärksten nach außen gerichtete Element. Es gibt uns Begeisterung und Charisma und lässt uns in einer Sache ganz aufgehen. Die Aufgabe des Feuers ist es, die Verbindung zum Himmel herzustellen und uns zumindest für kurze Momente an einer schöneren, weiteren Welt teilhaben zu lassen.
Lebensführung im Sommer:
Im Alltag fehlt es sehr oft an Feuer, deshalb tue etwas für dein Feuer. Vergiss nicht, jeden Tag zumindest einmal herzlich zu lachen und andere damit anzustecken! Freue dich an kleinen Dingen! Bewege dich ausgiebig - auch an der frischen Luft (siehe NORDIC WALKING & YOGA)! Umgib dich mit Schönheit, Farben und Licht! Vermeide sinnloses Reden und geistigen Austausch mit Menschen, bei denen kein Funke überspringt! Schalte den Fernseher aus und gehe mit der Natur mit! Übe Yogaasanas welche die rumpfaufrichtende Muskulatur lockern und kräftigen (siehe YOGA RELAX, RÜCKENYOGA, YOGA RELAX EXCLUSIV)!
Ernährung: Ernährung nach TCM bedeutet im Sommer abkühlende Gemüsearten und Obst bekömmlich zuzubereiten, also zu kochen!
Wir öffnen uns, sind mehr in Bewegung, gehen mehr hinaus. Durch übermäßiges Schwitzen können die Körpersäfte angegriffen werden. In erster Linie schadet das dem Herzen. Darum ist es günstig überwiegend kühlende (aber nicht kalte!, erfrischende und feuchtigkeitsspendende Nahrung zu sich zu nehmen um die Hitze zu zerstreuen und Körperflüssigkeiten aufzubauen. Das Qui der Mitte muss genährt und gewärmt werden (und bleiben), gleichzeitig müssen Säfte aufgebaut werden! Darum: Wenig Kaffee - trocknet aus (Schleimhäute)! Keine kalten Getränke - kühlen den Bauch zu sehr, der es gerne konstant warm hat! Dafür viel kurz gedünstetes oder blanchiertes Gemüse, Kartoffeln und Reis mit hochwertigen Speiseölen, Nüssen, Samen und frischen Kräutern verfeinert. Erfrischende Blattsalate (Endivien, Chicoree,...), frischer Basilikum und Oregano, Früchtetees, Pfefferminz-, Salbei- und grüner Tee. Rohe und gekochte Speisen kombiniert und weniger Eiweiß. Sehr erfrischend für zwischendurch ist Apfelkompott - aber nicht aus dem Kühlschrank! Ein warmes Frühstück mit Sommerobst schmeckt himmlisch erfrischend, macht satt und gibt Energie für den Tag! Zum Beispiel: Reis mit Wassermelone, Datteln und Sonnenblumenkernen oder Polenta mit Heidelbeeren und wenig Joghurt. Warme Gemüsesuppen mit abkühlendem Joghurt oder Sauermilch verfeinern! Experimentieren!
"Rote Grütze mit Schlagobers": Beeren und rote Früchte mit rotem Traubensaft in einen Topf geben. Bei Bedarf mit Gerstenmalz oder Rohrohrzucker süßen. Mit 1 Messerspitze Vanille und etwas geriebenem Ingwer würzen. Agar Agar oder Kuzu in kaltem Wasser anrühren und zu den Früchten geben. Kurz kochen, abkühlen lassen und mit Schlagobers servieren. Wer Lust hat, kann sich noch ein paar Nüsse darüber streuen.

YOGA RELAX 4.

"... um den Bauch zu stärken"

Eine Übung für abends im Bett, vor dem Einschlafen

Lege dich angenehm hin, so dass dein Körper entspannen kann und erinnere dich an 3 Ereignisse des Tages die angenehm, positiv waren. Und bleibe dabei. Verliere dich nicht in negative Gedanken.
Denn: Alles Unangenehme bleibt 5 mal so stark in unserem Bewusstsein verankert als das Angenehme. Mit dieser Übung kannst du dein Unterbewusstsein umpolen. Mit dem Mindset mit dem du einschläfst wachst du auch wieder auf. Gedanken sind Energie die auf unsere Seele und unseren physischen Körper wirken. 
Alles was wir 2 Wochen lang regelmäßig geübt haben wird zur Gewohnheit.

Positive Gedanken helfen uns dabei in die Ruhe, in eine heilsame Stille zu finden.

ATMEN

"Der Atem ist der vitalste Ausdruck von Energie und Ruhe."

Erfrischende und regenerierende Atem-, Körper- und Meditationsübungen des Yoga bringen neue Energie, innere Ruhe, einen klaren Geist und Freude.
Prana = Lebensenergie und der Atem
Pranayama = Atemübung/Atem- und Energielenkung

RICHTIGES ATMEN

  • versorgt den Körper ausreichend mit Sauerstoff damit alle Körperzellen richtig und effizient funktionieren, damit ein richtiger Stoffwechsel stattfinden kann. Nährstoffe, einschließlich kostbarer Vitamine und Mineralstoffe, werden nicht vergeudet!
  • ermöglicht den Körper sich aller schädlichen gasförmigen Stoffwechselreste zu entledigen, insbesondere Kohlendioxid (Detox)
  • bessere Konzentration und geistige Klarheit
  • bessere Beherrschung der Gefühle und mehr Ausgeglichenheit
  • Bessere Körperbeherrschung und mehr Ausgeglichenheit
  • UNSERE ATMUNG HAT EINEN ENORMEN EINFLUSS AUF UNSERE STIMMUNG !!!
  • Bessere Körperbeherrschung und mehr Ausgeglichenheit
  • UNSERE ATMUNG HAT EINEN ENORMEN EINFLUSS AUF UNSERE STIMMUNG !!!

STILLE

Die Stille (von althochdeutsch still: ohne Bewegung, ruhig ohne Geräusch) bezeichnet in der deutschen Sprache die empfundene Lautlosigkeit, Abwesenheit jeglichen Geräusches, aber auch Bewegungslosigkeit.
Stille ist eine Rahmenbedingung für Entspannungszustände, Besinnung und Beschaulichkeit (Kontemplation, Selbstbeobachtung).

"Wenn du die Beziehung mit der inneren Stille verlierst, verlierst du den Kontakt zu dir selbst. Wenn du den Kontakt zu dir selbst verlierst, verlierst du dich in der Welt. Das innerste Selbstgefühl, das Gefühl dessen, der du bist ist untrennbar mit Stille verbunden." Eckart Tolle

"Wir lieben die Stille. Es stört uns nicht, wenn die Maus bei uns spielt, wenn der Wind im Wald mit den Blättern raschelt - wir fürchten uns nicht." Aus der Rede eines indianischen Häuptlings an den Gouverneur von Pennsylvania - 1796

YOGA RELAX 8. - FREUDE Nr. 1

"mit der Tiefenentspannung für die innere Ruhe"

Gegenwärtigkeit/ACHTSAMKEIT 

Was ist Achtsamkeit?
Achtsamkeit ist eine wertfreie, offene und akzeptierende Haltung gegenüber dem Hier und Jetzt. Dazu gehören Gedanken, Reize, Emotionen, körperliche Reaktionen und äußere Vorgänge.
Durch Achtsamkeit kommt automatisch mehr Gegenwärtigkeit in dein Leben. Du verlierst dich weder in der äußeren Welt noch in deinem Verstand.
Achtsamkeit dient der emotionalen Selbstregulation.

"Wenn die Achtsamkeit etwas Schönes berührt, offenbart  sie dessen Schönheit. Wenn sie etwas Schmerzvolles berührt wandelt sie es um und heilt es." Thich Nhat Hanh

Achtsamkeit braucht Übung.

Achtsamkeit durch Yoga - Empfehlungen:

YOGA RELAX 1. 

"zum Lösen üblicher Verspannungen"

YOGA RELAX 5.

mit YOGA NIDRA, dem "bewussten", dem "yogischen" Schlaf

YOGA RELAX 8. - FREUDE Nr.2

"für gleich morgens im Bett - um gelassen in den Tag zu starten"

DANKE 

"Möge die Sonne dir neue Energie am Tag geben. Möge der Mond dir Erholung in der Nacht geben. Möge der Regen deine Sorgen hinweg waschen. Möge der Wind neue Kraft in dein Dasein blasen. Mögest du süß wandeln auf der Welt und kennenlernen all ihre Schönheit. An jedem Tag deines Lebens."   Indianisches Gebet